Die NATO bombardiert eine Kolonne albanischer Flüchtlinge bei Đakovica. 73 Zivilisten getötet, darunter 16 Kinder.
Am 12. April 1999 ereignete sich eines der schrecklichsten Verbrechen der NATO-Aggression - die Bombardierung einer Kolonne albanischer Flüchtlinge bei dem Dorf Meja in der Nähe von Đakovica.
Traktorbombe
Ein NATO-Flugzeug bombardierte mehrfach eine Kolonne von Traktoren, auf denen Flüchtlinge - überwiegend Kosovo-Albaner - vor dem Konflikt flohen. Es wurden Streubomben eingesetzt.
Schreckliche Bilanz
73 Zivilisten kamen ums Leben:
- 16 Kinder (das jüngste 18 Monate alt)
- 34 Frauen
- 23 Männer (die meisten älter als 60 Jahre)
NATO-Dementi und Eingeständnis
Zunächst dementierte die NATO das Ereignis, dann beschuldigte sie die serbischen Kräfte, um schließlich, mit den Beweisen konfrontiert, einen "Fehler" einzugestehen. General Wesley Clark erklärte: "Ich bedaure es, es ist ein ungewollter Zwischenfall."
Zeugnisse
Überlebende beschrieben, wie die Piloten den Konvoi vor dem Angriff mehrmals überflogen. Sie konnten deutlich sehen, dass die Ziele Zivilisten waren.
Quellen
Amnesty International izveštaj
BBC dokumentarni program
Video zapisi očevidaca
Standort
Put Đakovica-Dečani, selo Meje
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