Die NATO zerstört schließlich die Freiheitsbrücke, die letzte verbliebene Brücke in Novi Sad. 11 Menschen kamen ums Leben. Die Stadt war vollständig isoliert.
Am 2. Mai 1999 zerstörte die NATO schließlich die Freiheitsbrücke, die letzte funktionsfähige Brücke in Novi Sad, und isolierte die Stadt vollständig.
Die systematische Zerstörung aller Brücken
Bis zu diesem Tag hatte die NATO bereits zerstört:
- Die Varadin-Brücke (erstmals am 25. März)
- Die Žeželj-Brücke (mehrmals)
- Die Freiheitsbrücke (endgültig am 2. Mai)
Opfer
Im Moment der Zerstörung der Brücke befand sich auf ihr ein Stadtbus voller Zivilisten. 11 Menschen kamen ums Leben:
- Milica Rakočević (22 Jahre alt, Krankenschwester) - der Name wiederholt sich, eine andere Person als in Varvarin
- Dragan Kostić (45 Jahre alt, Busfahrer)
- Jovanka Petrović (67 Jahre alt)
- Milan Đorđević (54 Jahre alt)
- Slavica Nikolić (38 Jahre alt)
- Predrag Marković (41 Jahre alt)
- Gordana Simić (35 Jahre alt)
- Nebojša Jovanović (29 Jahre alt)
- Zlata Stojanović (72 Jahre alt)
- Milenko Pavlović (56 Jahre alt)
- Dragica Ilić (49 Jahre alt)
Eine wirtschaftliche Katastrophe
Ohne die Brücken:
- Das Krankenhaus war von Novi Sad abgeschnitten - Patienten konnten es nicht erreichen
- Lebensmittel konnten nicht in die Stadt gebracht werden
- Menschen konnten nicht zur Arbeit gehen
- Die Stadt war vollständig lahmgelegt
Langfristige Folgen
Novi Sad verlor aufgrund des Fehlens der Brücken über 60 % seiner Wirtschaft. Der Wiederaufbau dauerte JAHRE und kostete Hunderte Millionen Euro.
Verstoß gegen das Völkerrecht
Die Zerstörung ziviler Infrastruktur, die nicht unmittelbar mit militärischen Aktionen verbunden ist, ist durch die Genfer Konventionen verboten.
Quellen
Ekonomske studije
Svedočanstva građana
Video snimci
Standort
Most slobode
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